Montag, 30. November 2015

Von Drohnen und Drogen

Im Rahmen einer Seminararbeit im Fach Kunst an der Universität Osnabrück realisierten Linda Varelmann und Janine Siebert einen Feldversuch mit einer Drohne, Samen sowie Setzlingen der Trichterwinde.

Eine arglose Zierpflanze wird im Verlauf dieses Feldversuches mittels einer Drohne zur flächendeckenden Aussaat gebracht und dabei von Siebert und Varelmann im Sinne der weitgehend unbekannten Drogeneigenschaft des Windengewächses "kriminalisiert". (Einige der bekannten und handelsüblichen Windengewächse enthalten in der Tat "Mutterkornalkaloide", deren nicht zu empfehlender Konsum psychotrope Wirkungen entfalten kann.)


Aus den dabei entstandenen Filmaufnahmen entwickelt sich ein detailreiches ebenso abwegiges wie vergnügliches Tutorial über die neuen technische Möglichkeiten des Drogenanbaus aus der Luft.

Eine sehenswerte sensible Satire (falls es so ein Genre gibt!?), das irgendwo im Emsland eine luftige Nähe der "unschuldigen" Winden aus Nachbars Vorgarten zu weit entfernten Anbaugebieten weitaus gefährlicher Drogen herstellt.

Das Projekt wurde von EL-Kopter und dem Drohenpiloten Pascal Janßen unterstützt und liegt derzeit als Trailer in der Youtube und als Vollversion auf Vimeo vor.

Bei der Ansicht wünscht viel Vergnügen

Ruppe Koselleck
für den Satellit-Kunstverein

Dienstag, 23. Juni 2015

Ihre Sicherheit ist uns ein Anliegen.

Was Sie schon immer über sich und andere wissen wollten und wer Ihnen den perfekten Weg zur totalen Dateninkontinenz zeigt - das erfahren Sie auf den Seiten der Deutschen Agentur für Datensicherheit

Eine lesenswerte Intervention von Pia A. und Jana R. in den privat-öffentlichen Raum unserer gegenwärtigen Gegenwart.

für den Satellit-Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein experimentelles und künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt mit wechselnden Institutionen zusammen. Aktuell kooperiert der Satellit mit dem Seminar "Interventionen" am Fachbereich Kunst / Kunstvermittlung mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Brenne an der Universität Osnabrück.

Montag, 27. April 2015

PostmorTM

PostmorTM ist ein Beitrag des Seminars "Interventionen in den öffentlichen und halböffentlichen Raum". Er funktioniert wie ein LABEL - und agiert als ein  Bekleidungsshop, der Originalshirts von Toten zum Verkauf anbietet. Online. Echt und umstritten.

Ein böses Zitat auf Benettons Kampagne. Voll von angetrockneten Blut. Aktuell sieht man nur Shirts und wir warten gespannt auf die Hosen und weiteren Bekleidungsanteile....

Auf den Kommentarseiten finden sich nicht zuunrecht Hinweise zur Frage, wer denn die Kohle für das verkaufte Shirt erhalten soll? Wohin führt uns diese Seite? Machen Sie sich selbst ein Bild!



Prämortale Grüße
von Ruppe Koselleck
für den Satellit-Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein experimentelles und künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt mit wechselnden Institutionen zusammen. Aktuell kooperiert der Satellit mit dem Seminar "Interventionen" am Fachbereich Kunst / Kunstvermittlung mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Brenne an der Universität Osnabrück.

Kuscheltiere im performativen Prozeß

Bereits vor ein paar Tagen berichteten wir vom finalen Schicksal einiger Kuscheltiere in Osnabrück, die einem performativen Prozeß unterworfen wurden. Zeugen Ihrer fachgerechten Verarbeitung zwischen Schlachtbank und Nähstube wurden Passanten, die die Performance in der Großen Straße besuchten.

Mittlerweile erschien die erste Videodokumentation des Geschehens, auf die wir an dieser Stelle hinweisen wollen.

Weitere Bilder zum Kuscheltiermassaker und der ansichtigen Pelzproduktion finden Sie auch hier.


Bunte und böse Grüße mit Fuß und Floßenschnitten von
  Ruppe Koselleck
für den Satellit-Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein experimentelles und künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt mit wechselnden Institutionen zusammen. Aktuell kooperiert der Satellit mit dem Seminar "Interventionen" am Fachbereich Kunst / Kunstvermittlung mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Brenne an der Universität Osnabrück. 

Samstag, 25. April 2015

Unterwegs mit Tatjana

In den Schuhen von Tatjana, 21. April 2015, Osnabrück
Die Aktion In den Schuhen von Tatjana war wieder unterwegs. Diesmal in der Fußgängerzone von Osnabrück. Es standen 50 Paar Schuhe in der Fußgängerzone, versehen mit Pappschildern und angeordnet in einem 7 Quadratmeter großem Feld. Passanten glaubten, Schuhe kaufen zu können und sahen sich in eine Auseinandersetzung mit Prostitution und Menschenhandel verwickelt.

INFOHOTLINE ZU TATJANA auf Facebook hier: https://www.facebook.com/in.den.schuhen.von.tatjana
Preise für Frauen und Kinder sowie austauschbare sexuelle Dienstleistungen waren den Schuhen zugeordnet und stellten Fragen, die die Besucher der Installation in die Fußgängerzone weitertrugen, die innerhalb von vier Stunden uneingeladen Rundfunk und Zeitungen auf den Plan riefen und dazu führten, daß eine der Studierenden
ein Interview bei EMMA geben sollte. So schnell können sich Fragen von Relevanz verbreiten und künstlerische Interventionen weitere Wege zur Verbreitung bahnen...

Weitere Bilder und Infos zur Aktion finden Sie in der NOZ und auf den Seiten von TATJANA.

Irgendwo zwischen Flohmarkt, Eis und Betteln stören Tatjanas Schuhe den Weg durch Niedersachsen.

Wie geht´s weiter, fragt sich

Ruppe Koselleck
für den Satellit Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein experimentelles und künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt mit wechselnden Institutionen zusammen. Aktuell kooperiert der Satellit mit dem Seminar "Interventionen" am Fachbereich Kunst / Kunstvermittlung mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Brenne an der Universität Osnabrück. 

Samstag, 7. März 2015

Peanuts, Geld und Kuchen



Im Kontext des Experimentes "Bitte bedienen Sie sich!" ist eine Dokumentation auf Youtube erschienen.  Zwei Studentinnen aus dem Seminar "Interventionen" setzten sich als paradoxe Bettlerinnen in den öffentlichen Raum von Osnabrück und Hannover und forderten zur Mitnahme des in einem Plastikteller ausgestellten Kleingeldes auf.

Anstelle des gewöhnlich eingeforderten Geldes, setzten sich die Kunststudierenden auf dem Boden der Fußgängerzone und boten ein wenig Geld zur auf einem Pappschild ausgewiesenen Selbstbedienung an.

In Osnabrück konnten aufmerksame Passanten auch Erdnüsse mitnehmen - doch was dann geschah entnehmen Sie dem Video. Sie wurden geringfügig "reicher", bekamen Kuchen, Kommentare und sogar Scheingeld. Als sie das Experiment in Hannover ohne Erdnüsse wiederholten, bedienten sich erstmalig auch Personen am eingeschränkten Reichtum der "paradoxen Bettlerinnen"...

Ob es an den Nüssen lag? Beurteilen Sie selbst.

Herzlichen Gruß von Ruppe Koselleck
für den Satellit-Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein experimentelles und künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt mit wechselnden Institutionen zusammen. Aktuell kooperiert der Satellit mit dem Seminar "Interventionen" am Fachbereich Kunst / Kunstvermittlung mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Brenne an der Universität Osnabrück. 

Donnerstag, 29. Januar 2015

Schuhe am Wegesrand


Wer aktuell durch den öffentlichen Raum von Osnabrück läuft, trifft am Wegesrand auf  umherstehende Schuhe. Titelschilder verweisen auf den Preis der abwesenden Frauen, die ihre Dienste zwischen Blow Job und Massage und zwischen einer Flatrate für 99,- Euro und 399,- Euro für Extrawünsche anbieten.

Das künstlerische Statement und Störfeld im öffentlichen Raum taucht sporadisch und unangekündigt auf, verschwindet, um andernortes wieder zu erscheinen

Demnächst verlinken wir auf diesen Seiten erste Auswertungen zum Thema Menschenhandel.  Augen auf in Osnabrück....


Herzlichen Gruß von Ruppe Koselleck
für den Satellit-Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein experimentelles und künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt mit wechselnden Institutionen zusammen. Aktuell kooperiert der Satellit mit dem Seminar "Interventionen" am Fachbereich Kunst / Kunstvermittlung mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Brenne an der Universität Osnabrück.