Mittwoch, 23. Mai 2012

Die Handyschleuder



Im Rahmen der Kunst und Kulturtage an der Kardinal von Galen Realschule in Telgte fand der Kurs ...die Luft ist raus statt. Jonas Höggemann entwickelte dabei eine Handyschleuder, deren segensreiche Aktivität sich in dem obigen Video zeigt. Ein Beitrag zum Recycling von platten Radschläuchen und für in kurzes luftiges Vergnügen. Ein Kunststück für 15 sec. an einem sonnigen 22. Mai 2012.
Jan Rosing realisiert aus alten Schläuchen sein Stiftehalterprojekt.
Tabea Wollschläger legt Ihren Weg nach London auf platten Schläuchen im Grünen zurück.
Ole Jürgens produziert ZWAG für die Kamera....
und das schulische Efeuchtgebiet. 
Carine Cieslik legt dem roten Pferd Leine als eine Intervention in den städtischen Umraum zu Telgte in Westfalen.
...und bindet dem Marktschreier einen radäquaten Schlips

Jan Hendrik Pupkes produziert einen ansichtspostkartengerechten Blick an den Emsauen zu:

an einem Montag im Mai 2012.
Weitere künstlerische Arbeiten werden hier in Kürze eingestellt.

Ruppe Koselleck
für den Satellit Kunstverein


Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt aktuell mit 16 Schülerinnen und Schülern von der Kardinal von Galen Realschule in Telgte für nur zwei Tage - 21. / 22. Mai 2012. Demnächst geht es mit einer Gruppe Studierender der Universität Kassel an den Grenzen der dOKUMENTA (13) weiter.

Dienstag, 17. Januar 2012

Schlauch macht Mode ....



...oder das kleine Schwarze kann auch aus 49 platten Fahrradreifen entstehen. Das ungeheure Aufkommen platter Radschläuche gehört zu den Begleiterscheinungen der modernen Zivilisation im westfälischen Münster. Die Umwandlung des schwarzen Gummischlauches zu einem klassisch "kleinen Schwarzen" ist der besondere Verdienst von Carina Drasl, Alissa Schöler und Michelle Schönfeld - einer aufstrebenden Designergruppe aus der 11. Klasse des Gymnasium Paulinums, die wie Luise Heithoff kleidsames produzierten. Ein anderes Designerlabel - Sarah Janning, Helena Igel, Lisa Vaegs alias die recyclette - verarbeitete das platte Geschlauch zu einem festen Gewebe und schliesslich zu einer stilistisch vortrefflichen Handtasche, im legeren outfit einer recyclette eben.

Weitere Prototypen wurden von Frederick Leusmann und Philipp Heermann für praktische Raumteiler in Türzagen entwickelt oder dienten mittels erheblichen Muskeleinsatz von Jan Riehemann und Johannes Frenger der Durchlüftung eines bedrohten, nahtouristischen heimischen Gewässers.

Ruppe Koselleck
für den Satellit Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt aktuell mit dem 11er Kunstkurs von Jutta Lohaus vom Gymnasium Paulinum. Gefördert wird das Projekt auf dem Schlauch stehen von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und der Stadt Münster im Rahmen von Kultur und Schule.

Freitag, 9. Dezember 2011

Elastic 5.4



Elastic 5.4 ist eine Produktion von Johannes Pauleikhoff und Moritz Rotthues und entstand im Rahmen des "Auf dem Schlauch stehen..."- Projektes. Die jungen Filmemacher verwandeln die platten Schläuche in nützliche Sportgeräte und karikieren ganz nebenbei in ihrem Video das Homeshopping ebenso lässig wie gekonnt als aktuelles und gleichermassen skuriles Zeitgeistmedium. Elastisches zum Geldverdienen? Ein filmisches Vergnügen erster Klasse.


Unter der Leitung von Ruppe Koselleck und Jutta Lohaus wurden im Satellit Kunstverein, der hier mit dem Gymnasium Paulinum kooperierte, bergeweise Radschläuche, die alltäglich im Stadtgebiet von Münster anfallen, in "Dinge wie Kunst" verwandelt. Elastic 5.4 wurde mit dieser Produktion zum Kunstwerk des Monats gewählt und wurde auch im Videokanal der INTRIGANTEN INTERVENTIONEN veröffentlicht.

Weitere Arbeiten wie Peters Pizza aus dem Kurs werden in Kürze an dieser Stelle vorgestellt.

Ruppe Koselleck
für den Satellit Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt aktuell mit dem 11er Kunstkurs von Jutta Lohaus vom Gymnasium Paulinum. Gefördert wird das Projekt auf dem Schlauch stehen vom Land NRW, und der Stadt Münster im Rahmen von Kultur und Schule.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Schlauchige Schnittstellen

Frederick Leusmann und Philip Heermann nutzen Schläuche als Schnittstellengeneratoren zwischen Mensch und Maschine und folgen dabei einer Utopie, die den Datentransfer enorm erleichtern könnte.
Leusmann und Heermann schreiben dazu wie folgt: "Fahrradschlauchteile wurden ausgeschnitten und an die Größe meiner Handgelenke angepasst.
Das Fahrradschlauchventil wurde ausgeschnitten und in ein vorgefertigtes Loch eingefügt.
Angezogen bilden die ehemaligen Schläuche eine wertvolle Bandage.

Die Ventile fungieren als eine Art Schnittstelle zwischen Körper und Computer.
Die Verbindung wird mit Kabeln hergestellt.

Die besondere Struktur des Butylkautschuks sorgt dafür, dass die elektrischen Signale vom Computer direkt in die Nervenbahnen des Körpers gelangen können.
So können nicht nur Bewegungen vom Computer aus gesteuert werden, sondern auch Datentransfer zwischen Körper und Gehirn kann stattfinden.
So könne wertvolle Erinnerungen auf dem USB-Stick gespeichert werden oder auch Wikipedia-Artikel in das Gedächtnis eingepflanzt werden.
Die Möglichkeiten scheinen schier unendlich, so wird inzwischen auch an einer Energieübertragung durch diese Bandagen gearbeitet, welche Heilung an dem Burnout-Syndrom verspricht und den Körper vor Klausuren auf Topleistungen vorbereitet.
Die Entwicklung ist in vollem Gange."

Soviel aktuell zum Stand des Projektes Auf dem Schlauch stehen... In Kürze mehr auf den Seiten des Satelliten.

Ruppe Koselleck
für den Satellit Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein arbeitet als ein künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt aktuell mit dem 11er Kunstkurs von Jutta Lohaus vom Gymnasium Paulinum. Gefördert wird das Projekt auf dem Schlauch stehen vom Land NRW, und der Stadt Münster im Rahmen von Kultur und Schule.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Auf dem Schlauch stehen...






Das aktuelle Projekt des Satellit Kunstvereins heißt Auf dem Schlauch stehen und verwertet in Kooperation mit Frau Lohaus und einer 11. Klasse des Gymnasium Paulinum platte Fahrradschläuche. Mit den ersten Bildern aus dem Projekt starten wir hier Publikationen rund um das dehnbare Material.

Eine Gruppe geht in Produktion mit Schlipsen, andere in das Geflecht mit dem platten Gummi...

Ruppe Koselleck
für den Satellit Kunstverein

Der Satellit-Kunstverein entstand als ein Vermittlungsprojekt der ADKV, und dem Projekt Collaboration mit dem Westfälischen Kunstverein und dem Land NRW, welches dieses Projekt im Rahmen von Kultur und Schule fördert.


Dienstag, 21. Dezember 2010

Verkehrszeichengebung für Vögel...



Nico Koch neben der Ampelanlage mit Vogelhaus


oder bei Rot ist der Einflug...
erlaubt oder verboten? Beides ist möglich - mangels des notwendigen Verständnis menschlicher Zeichengebung für die in den städtischen Raum einwandernden Federtiere.
Nico Koch baut eine Ampelanlage um und produziert damit ein absurdes Hinweissystem mit dem durchaus nützlichen Effekt, dass eine Amsel dort real einziehen kann.
Kristina Schöner und Yasmina Serban basteln aus einer Lampe das Münstermodellvogelhaus par excellance - ein Rad, welches hoch an einer Laterne hängen sollte. Nach Auskunft der beiden soll die neue Heimat der Kulturfolger am Lenker des Stadtsymbols angebracht werden.
Die Produktionen der Vogelhäuser enstanden im Rahmen eines Kurses mit dem Gymnasium Paulinum und dem Kunstkurs der 12. Klasse.

Ein Verbundprojekt von Ruppe Koselleck - gefördert mit Mitteln von Vielfalt tut gut.
Der Satellit-Kunstverein entstand als ein Vermittlungsprojekt der ADKV, und dem Projekt Collaboration mit dem Westfälischen Kunstverein und dem Land NRW, welches einmal Geld dafür ausgegeben hat.

Von Bällen und Zugvogelmobilien


Julian Hengefeld, Zugvogelmobil 2010

Die Artenvielfalt von Vögeln im urbanen Kontext nimmt beständig zu. Als Kulturfolger sind sie klassische Migranten in den Städten. Den Vögeln eine einladende Neue Heimat in den Städten zu bauen war die Grundlage des architektonischen Projektes im Rahmen des Faches Kunst in der 12. Klasse am Gymnasium Paulinum.




Julian Hengefeld erbaute den urbanen Migranten ein Zugvogelmobil und verweist damit auf den durchaus vorläufigen Charakter der Migration. Auf Abruf können die Vögel hier parken und leben, bevor sie weiterziehen oder weiterziehen müssen. Dass Katzen durchaus unerwünscht sind, belegt die rückseitige Beschilderung, deren effektiver Nutzen durchaus fragwürdig sein dürfte.

Marie Stroetmann Victoria Brandis nutzten einen alten Ball und wandelten diesen zu einem Vogelhaus - den sie ähnlich wie das Zugvogelmobil an verschiednen Orten im Stadtgebiet inszenierten.
Ein Verbundprojekt von Ruppe Koselleck - gefördert mit Mitteln von Vielfalt tut gut.
Der Satellit-Kunstverein entstand als ein Vermittlungsprojekt der ADKV, und dem Projekt Collaboration mit dem Westfälischen Kunstverein und dem Land NRW, welches einmal Geld dafür ausgegeben hat.